Gefühl vs. Resultat…
Rückrunde und neues Material
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Spielnahes Training in der Wettkampfphase
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So, jetzt sind 4 Wochen um, seit ich den neuen Schläger habe. Am Anfang war ich nicht sehr glücklich, da sich neues Material doch anders spielt.
Interessant war daran, dass ich nicht schlechter spielte, sondern einfach nur das „Gefühl“ aus meiner Sicht nicht so gut war.

Das Anschlaggefühl war mir zu hart. Also weiter testen…
Zwischenzeitlich habe ich dann mal den Big Slam Domestic ausprobiert. Der Belag war seeeeeehr langsam und ich bekam nicht einmal ansatzweise soviel Schnitt wie mit dem Hexer+ in die Bälle. Also eher ein Belag für den Jugendbereich… gesagt getan und da funktioniert der Belag perfekt.

So, also war ich immer noch unzufrieden, aber auf dem Weg zur Einsicht, dass es nicht immer auf das Gefühl, sondern auf das Resultat ankommt.

1. Spiel der Rückrunde gegen Kladow auswärts (Link)… Auweia… Doppel war gefühlt in Ordnung, aber die Einzel Ok, gegen die Nummer 1 war eh kein Kraut gewachsen, das Spiel war auch ok.
Also mit schlechtem Gefühl gegen Nummer 2 gespielt. Gut gefühlt hab ich mich nicht, aber nur 3:2 und im 5. 12:10 verloren. Das hätte auch anders ausgehen können, aber da die Mannschaft insgesamt ein 8:8 geschafft hat war es irgendwie ein bisschen egal.

Im Training kam dann die Unzufriedenheit wieder. Die Vorhand kam (gefühlt) nicht wirklich gut, die Rückhand stolperte so vor sich hin.
Auch exzessives Training half gegen das Gefühl nur bedingt. Dann zu Hause gegen den Spitzenreiter Eintracht Südring III (Link).
Die Nummer 1 kannte ich nicht und gegen Nummer 2 hatte ich schon in der Hinrunde verloren…also Kampfstimmung.
Im Doppel kam dann die Vorhand sehr konstant und die Rückhand war nicht in der Halle, aber wir haben es endlich einmal gewonnen.

Anschließend dann das Einzel und siehe da… super ausgebildeter Techniker auf der anderen Seite, der die Bälle einzog wie er wollte…. schwer. Der 1. Satz war mutig und ging mit 8 weg, im 2. versuchte ich mehr zu halten, damit ich nicht so viel eigene Fehler machte… das ging dann mal entspannt mit 5 weg.

Ok, also Reboot: Ich musst Risiko gehen und vor allem musste ich was mit meiner Rückhand machen. Ich stellte mich also weiter in die Rückhand und griff alles mit der Vorhand an, was auch nur über die Netzkante schaute… ging ganz gut, aber eine Führung verspielte ich zum 8:9 gegen mich. Also Auszeit nehmen und überlegen… dann siegen.
Die restlichen 2 Sätze habe ich mit der Vorhand gewonnen. Die Rückhand hatte zumindestens den Block rausgerückt und mein Gegner machte einfach mehr Fehler, weil ich ihn konsequent ausblockte.

Fazit
Das Gefühlt zählt nicht, es zählt das Resultat. 

Ich gehe davon aus, dass ich noch ein wenig daran gewöhnen muss, dass der Schläger jetzt härter ist. Aber, ich spiele nicht schlechter und damit lass ich es gut sein und bleibe beim Material.

Tom
Tom
Tischtennis Trainer B-Lizenz, spiele seit meiner Kindheit Tischtennis, aktuell in Berlin im Punktspielbetrieb unterwegs... Tischtennis ist meine Leidenschaft ;).

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