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Noppe ist geil oder?

23.07.2015

Zwischenfazit Wechsel zur Noppe in der Saison

Seit dem Wechsel zur Noppe sind jetzt 4 Wochen.

  • Spielstärke ist leicht gewachsen
  • subjektive Sicherheit hat zugenommen
  • komplett anderer Spielstil
  • alle Punktspiele mit der Noppe gewonnen (Einzel)



Also alles richtig gemacht!

Anderer Spielstil

Mein Spiel hat sich mit dem Abschaffen der Tenergy’s komplett verändert. Während ich früher versucht habe die Bälle oft aus der Halbdistanz mit viel Spin auf die Platte zu bringen, so ist jetzt das tischnahe Spiel meine Stärke.
Ich lass mich deutlich weniger vom Tisch treiben. Des weiteren ist durch die langsameren Beläge die Platzierung wieder deutlich leichter geworden. Der Tisch ist auf einmal sehr groß geworden.
Die Noppe macht es deutlich einfacher Winkel zu spielen.

Kurze Noppe gegen verschiedene Spielertypen



Topspinspieler
Durch die Kurznoppe ist der Block sehr leicht kontrollierbar. Das bedeutet, dass man den Ball sehr gut verteilen kann.
Desweiteren kann man durch den bewussten Wechsel zwischen aktiven und passiven Block den Gegner dazu zwingen sich nicht nur nach rechts und links zu bewegen, sondern auch nach vorn und hinten. Das führt oft zu Fehlern.


In diesem Fall ist der Tempowechsel eine Hauptursache für Fehler


Konterpieler

Konterspieler sind oft auf die Rotation und den Druck des Gegners angewiesen. Durch die Kurznoppe kann man aber Tempobälle spielen, die keinerlei Rotation beinhalten. Dadurch fällt der Ball oft ins Netz, wenn der Konter nicht wirklich aktiv gespielt wird.


Tote Bälle führen oft zum Punkt, da vom Konterspieler nicht genügend Impuls gegeben wird.


Verteidiger und Schnittspieler

In diesen Fällen hilft die Noppe sehr gut beim Seiten- und Schnittwechsel. Die kurze Noppe erzeugt bei Bedarf genügend Schnitt um den Ball ins Netz fallen zun lassen oder man hebt einfach nur den Ball leicht an. Dann geht er oft auf grund der fehlenden Rotation und Geschwindigkeit (toter Ball) ins Netz oder muss gehoben werden, was den eigenen Angriff erleichtert.


Tote Bälle sind auch hier sehr gute Mittel, denn dann muss der Schnitt komplett vom Gegner erzeugt werden. Das macht wiederum den eigenen Angriff leichter.

Tom
Tom
Tischtennis Trainer B-Lizenz, spiele seit meiner Kindheit Tischtennis, aktuell in Berlin im Punktspielbetrieb unterwegs... Tischtennis ist meine Leidenschaft ;).

3 Kommentare

  1. Peter sagt:

    Naja, die Noppe ist es aber auch nicht immer!

  2. Frank sagt:

    Hallo Tom !

    In der Saison habe ich ca. 5 Wochen gespielt mit kurzen Noppen auf der Rückhand.
    Vorher immer Andro Duro 1.8mm und auf der Vorhand ein schnellen Joola Belag.
    Habe aufgehört, weil ich zu viele “leichte Spiele“ vergeben habe.

    Nach der Saison ( 1.Kreisklasse/Kreisliga) werde ich aber definitiv wieder mit kurzen Noppen spielen wollen.
    2 Probleme werde ich lösen müssen :

    1- Mein Vorhand ist beim Schiessen schlechter geworden – 2-3 cm über den Tisch geschlagen.

    2- Mein Doppelpartner wird unsicher was kommt !

    Vielleicht hast du ein paar gute Tipps – Danke Gruß Frank

    • Tom Tom sagt:

      Hallo Frank,

      zu Deiner VH – versuch einfach mehr zu ziehen und weniger zu schießen. Ein guter platzierter sicherer Ball ist die halbe Miete. Den richtigen Ball zum Schießen aussuchen ist die andere Hälfte.
      Aus den Informationen kann ich aber nicht viel ableiten :).
      Im Doppel spielt die Taktik eine gewisse Rolle und die Erwartbarkeit. Mir erschließt sich auch hier nicht, was das mit der RH zu tun hat…???
      Grundsätzlich spielt man Angriff mit der KN immer tischnah, das Zeitfenster für das Treffen ist relativ klein und KN ist aktiv zu spielen schwerer als passiv (Block, Abwehr).
      Wenn Dein Doppelpartner nicht weiß was kommt, dann spielst Du gegen seine Erwartungen. Normalerweise spielt man oft so, dass der nächste Ball auf die starke Seite des Partners kommt.
      Wenn der also eine starke RH hat, dann sollte man oft in die RH des Gegners spielen, so dass der Ball diagonal zurück kommt. Das gleiche gilt für den Partner…
      Grüße Tom

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